Meine Zeit in Kapstadt und Umgebung

Auf und Davon

 
12Oktober
2014

Bay Harbour

So kauft man Souvenirs!

Heute waren wir in Hout Bay in einer alten Markthalle am Hafen (ich hatte diesen auch im August schon einmal kurz erwähnt). Hier ist jedes Wochenende Markt. Was es hier gibt? Natürlich auch die üblichen Souvenirs wie etwa aus Perlen gebastelte Elefanten und andere Tiere Afrikas, "afrikanische" Kleidung usw. Aber eben auch noch viel mehr, gerade das Handwerk wird hier G R O S S geschrieben 

So gibt es nicht nur kunstvoll gedrechselte und geschnitzte Salatbestecke (ich nenne nur ein paar Beispiele), sondern eben auch Flaschenöffner, Armreifen usw. aus Warzenschweinknochen  - mit den besten Grüßen an Pumba! Besonders in Erinnerung ist mir ein Stand geblieben, der alles Mögliche aus kunstvoll bemalten und verzierten alten Teebeuteln gemacht hat und der Stand, der am Meisten dran glauben musste, mit echt tollen Holzbildern (Springbok, Devil's Peak - Tafelberg - Lion's Head Silhouette, Löwe, Giraffe, usw.)

soso gemütlich... on top of the world

Verhungern oder verdursten kann man hier übrigens definitiv nicht, denn selbst, wenn man nichts wirklich essen möchte, die ganzen Gratis-Proben sind dann doch zu verlockend! Wenn man dann mal ein Päuschen braucht, kann man sich auch gemütlich in der "Schlemmerecke" irgendwo hinsetzen und entspannte Live-Musik genießen - am besten natürlich mit einem frischen, leckeren Essen und leckerem südafrikanischem Wein  Und wieder einmal hat Kapstadt auch seine wirklich unexotische Seite... Es gibt auch Heike's Bratwurst Stand 

  

11Oktober
2014

Exotic in Kapstadt? Manchmal nicht so leicht zu finden...

... Kapstadt ist nun wirklich nicht der Ort Afrikas, an dem man den größten Kulturschock bekommt. 
Manchmal ist es sogar gar nicht so einfach, den Deutschen zu entkommen 

Im Beerhouse in der Long Street merkt man das allein schon an der Speisekarte. Aber ich muss trotzdem gestehen, dass der Biltong-Flammkuchen ein Gedicht war 

05Oktober
2014

Kap der guten Hoffnung

Heute hatte ich - ganz ehrlich! - den bisher schönsten Tag seit ich hier in Kapstadt bin. Wir sind nämlich nicht einfach nur zum Kap der guten Hoffnung gefahren, wir haben uns einen super schönen Tagesausflug daraus gemacht und sind doch noch zu spät los im Nachhinein...

Um 10 ging es ca. los und unser 1. Stopp war in dem kleinen Ort Kalk Bay. Hier gibt es einige wirklich schöne, kleine Lädchen, wo man von Antiquitäten über Bauern- & Hofgeschäften alles findet. Ich war total begeistert von dem FARM STALL Hofladen. Hier konnte man nicht nur alles was das Gärtnerherz begehrt kaufen, sondern auch selbstgemachte Marmeladen, Honig, und das für Südafrika so typische getrocknete Fleisch Biltong Das gibts entweder vom Rind, oder aber auch von Springbock, Kudu, und was es hier noch so alles gibt...

Bauernladen      


Bei einem kleinen Spaziergang durch das Örtchen, sind wir noch zu einer Ecke gekommen, in der ein paar "Strandbars" aneinandergereiht waren, wo es wirklich nach Urlaub aussah. Direkt an der Küste entlang führte die Eisenbahnstrecke, irgendwie hatte der Anblick etwas (für meinen Geschmack)!

Hemingway Bar  

In Fish Hoek haben wir uns dann mit einem leckeren Burger von STEERS gestärkt. Da kann McDonald's echt einpacken, die nationale Burger Fast Food Kette hat's drauf! 

Von hier aus ging es weiter noch einmal zur Pinguin Kolonie an den Boulder's Beach  Es war sooo toll, da schwimme ich in dem Wasser, das einfach nur ein unglaubliches Türkis hatte und glasklar war, bis zum hellen Grund, und auf einmal schwimmt ein Pinguin neben mir! Um uns rum keine andere Menschenseele, weil wir einfach mal drauf los gelaufen, über Felsen geklettert und wieder geschwommen waren... Und dann dieser Pinguin! Es sind einfach soo coole Tiere! Hier haben wir uns allerdings im Nachhinein ein wenig zu lang aufgehalten... Aber eigentlich war's auch nicht ganz so verkehrt bei ca. 30 Grad & Sonne pur 

Auf geht's zum Kap! Die Fahrt dahin war bisher schon mega schön und war es erst recht, als wir dann im Table Mountain National Park - Cape of Good Hope angekommen waren. So langsam fängt es hier nämlich an zu blühen, jaa...es ist Frühling   Übrigens so wie bei unseren "Achtung Wildwechsel" Warnschildern Rehe abgebildet sind, sind es hier Baboons (Paviane)  Und man wird auch gleichzeitig ständig darauf hingewiesen, dass man immer auf seine Sachen, selbst wenn sie im Rucksack sind, aufpassen sollte, denn die Affen sind da ganz schön gewitzt.  Schade, dass wir keinen gesehen haben! 
Wir sind erst einmal zum Cape Point gefahren, was nicht mit dem Kap der guten Hoffnung verwechselt werden sollte. Von hier hat man nämlich einen tollen Blick auf das Kap.  Im "2 Oceans Restaurant" haben wir uns noch einmal mit leckerem Essen (Meeresfrüchte in meinem Fall ) gestärkt. Der Name des Restaurants kann allerdings kritisiert werden... Denn einerseits ist es am Cape Point und nicht am Kap der guten Hoffnung... und andererseits kommen ganz genau genommen die 2 Ozeane (Atlantik & indischer Ozean) noch nicht einmal am Kap der guten Hoffnung zusammen, sondern am Cape Agulhas. Denn das Kap der guten Hoffnung ist der südwestlichste Punkt und das Cape Agulhas ist der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinents und anhand der Artenvielfalt der Meeresflora & -fauna hat man wohl herausgefunden, dass dort der eigentliche Punkt ist, an dem die beiden Ozeane aufeinandertreffen... Wen das mehr interessiert... Google  
Jedenfalls kamen wir sogar noch in den Genuss 2 Wale zu sehen  Auf den Fotos erkennt man sie nicht so gut, aber vielleicht entdeckt ihr sie ja?

  Wo ist der Wal? 

Als wir dann oben am Cape Point waren... ganz ehrlich: ich finde da keine Worte für. Ab jetzt lasse ich einfach die Bilder sprechen! Nur ganz kurz: Wenn man rüber zum Kap der guten Hoffnung geschaut hat, sah man noch einen kleinen, verlassenen, traumhaften Strand. Der heißt Días Beach und ist nach dem portugiesischen Seefahrer Bartholomeo Días benannt, der es im Jahre 1488 als 1. geschafft hat, das Kap der guten Hoffnung zu umsegeln. Interessantes dazu gab es an der Bergbahnstation am Cape Point, die gleichzeitig eine Art Museum war. Im 2. Weltkrieg war Cape Point übrigens für Südafrika eine wichtige Radarstation. 

  Der Blick zum Kap der guten Hoffnung Blick zum Cape Point Über den Vögeln    Und Iseringhausen?!     

Eigentlich kann man sich hier auch einen ganzen Tag über aufhalten, allein schon, wenn man die Wanderwege nutzen möchte. Und das ist etwas, wozu wir leider keine Zeit mehr hatten, denn der Park hat relativ zeitig geschlossen und wir wollten pünktlich zum Sonnenuntergang am Chapman's Peak Drive sein. Daher sind wir noch schnell runter zum Kap der guten Hoffnung gefahren. Es war allerdings gar nicht so schlecht, dass wir erst so spät waren, denn dadurch konnten wir völlig entspannt Fotos am berühmten Schild des Kaps machen   Übrigens hätten wir auf dem Weg fast noch einen Strauß umgefahren  allerdings glaube ich, dass da unser kleiner Hyundai i10 mehr Schaden davongetragen hätte, denn das Federvieh war einfach nur riesig! Und es liefen soooo viele da rum. Wahnsinn. Und wahnsinnig hässlich muss ich sagen.. Aber immerhin lecker  
Ich hab dann noch gedacht, ich hätte in der Ferne eine Kuh gesehen...es war ein Eland, wenn ich das richtig im Kopf habe, ist das eine der größten Antilopenarten überhaupt (ungefähr so groß wie Elche). 

 Lecker!   

Auf dem Weg zum Chapman's Peak Drive, eine der beeindruckendsten Küsten- & Passstraßen der Welt, sind wir noch an Kommitjie Noordhoek vorbeigekommen, immer eine traumhafte Landschaft im Blick! Und dieser Sonnenuntergang... ich finde wieder einmal keine Worte... Ich hatte wirklich einen Kloß im Hals so beeindruckend war das. Und wie die Sonne einfach innerhalb von Sekunden im Meer versunken war.. Wahnsinn! Gleichzeitig war das auch ein super Moment mal den Einstellungen meiner Kamera auf den Zahn zu fühlen Schaut euch die Bilder an und ihr versteht mich hoffentlich. Übrigens habe ich an diesem Tag ca. 400 Fotos geschossen, ihr bekommt leider wie immer nur eine kleine Auswahl der schönsten Bilder, alles andere würde meine Speicherkapazität hier leider sprengen. Ich hab die Reihenfolge der Fotos beim Sonnenuntergang natürlich eingehalten, vielleicht könnt ihr ihn so beim durchklicken immerhin ein bisschen nachempfinden 

  Noordhoek Bucht von Hout Bay  Unbeschreibliches Gefühl!  Chapman's Peak Drive        

Als wäre es nicht schon genug des Schönen gewesen, haben wir uns dann noch spontan dazu entschlossen, nun, als die Sonne untergegangen war, hoch auf den Signal Hill zu fahren, um uns das Lichtermeer Kapstadts anzusehen, denn jetzt, um 19:30 war es schon zappenduster. Jetzt sah sogar die Bohrinsel einigermaßen schön aus, so beleuchtet, die seit 2 Tagen quasi vor der Haustür liegt. Über Nacht war sie auf einmal da... soll aber wohl auch genauso schnell wieder verschwinden innerhalb der nächsten Woche...

 

 

 

 

03Oktober
2014

Oktoberfest in Südafrika...

Selbst hier gibt es in einigen Kneipen im Moment Weißbier...

Mehr sage ich jetzt nicht dazu 

 

02Oktober
2014

1st Thursday... 1st Thirsty

Ein Spaziergang zur Waterfront am Nachmittag, dann durch die ganze Stadt bis zum Abendessen ins Van Hunks in die Kloof Street... Das waren schon einige Kilometer, aber das Wetter war auch perfekt dazu! 
Übrigens, es ist der 2. Oktober und hier war an der Waterfront schon der Großteil der Geschäfte weihnachtlich geschmückt 

  Weihnachten im Supermarkt

Auf dem Weg in die Stadt hat Caro dann noch einen sehr mysteriösen Flyer in die Hand gedrückt bekommen... Das Angebot ist schon einzigartig könnte man meinen... aber so etwas ist hier in Südafrika, gerade bei den Sangomas in den Townships keine Seltenheit. Was ein Sangoma ist? Nun, das kann man wirklich mit dem aus Geschichten altbekannten Medizinmann der Indianer vergleichen. Auch wenn sich Vieles für uns verrückt und lächerlich anhört, muss man bedenken, dass ein echter Sangoma auch über ein beeindruckendes Wissen über Pflanzenheilmittel usw. verfügt. 

Ich muss gestehen, ich denke dass der Flyer von einem "Möchtegern-Sangoma" war 

  What the Hell?! :-D 

Den 1st Thursday eines neuen Monats in Kapstadt kann man ungefähr mit der Nacht der Museen in Deutschland vergleichen.

An einem 1st Thursday, also jeden 1. Donnerstag eines neuen Monats, haben rund um die Bree Street zahlreiche Galerien, Geschäfte und Bars länger als üblich geöffnet. Die offizielle Zeit ist von 17:00 bis 21:00 Uhr. 

Da allerdings nicht jeden Monat unbedingt die gleichen Geschäfte usw. teilnehmen, gibt es an jeder "Station" einen Plan, auf dem die Geschäfte, Galerien usw. markiert sind, die man an dem jeweiligen 1st Thursday besuchen kann. 

Unsere erste Station ist auch gleich unsere letzte geblieben 
Wir sind ins Clarkes gegangen, ein echt nett aussehendes Restaurant / Cocktail Bar / Kneipe, wie auch immer. Und da sind wir dann auch gleich geblieben, weil es echt cool dort war. Also haben wir leider nicht so viel von den Kunst- & Fotographiegalerien usw. mitbekommen... 
Die Cocktails hier waren echt super, vor allem "The Retox" ein super leckere Gurkencocktail!! Von dem "Bloody Mary" hätte ich allerdings Feuer spucken können... 


Vielleicht ja nächsten Monat...

Cheers - mit Einmachgläsern! Tolle Lampen! Bloddy Mary

01Oktober
2014

Die Deutschen sind los...

Heute ist der relativ spontane Besuch aus Deutschland eingetroffen 

Es gab ein selbstgekochtes Mittagessen in der Wohnung, am Abend ging es noch einmal ins Fat Cactus mit ein paar anderen Leuten...

Dadurch, dass ich jetzt sozusagen mobil bin in den nächsten gut 2 Wochen (denn die beiden haben ein Mietauto hier), gibt es einiges zu berichten, denn jetzt wird die totale Touri-Schiene gefahren!!! 

Auf gehts!

Chicken-Vegetables-Rice Es ist angerichtet! Obstsalat :-)

29Sept
2014

"Asoka" - Kloof Street

Heute war "Sunshine Ladies' Night"; sprich, meine Mitbewohnerin (gleichzeitig auch die andere Praktikantin), unsere "Supervisorin" und ich haben unser bisher gesammeltes Trinkgeld dazu genutzt, zusammen Essen zu gehen  Also sind wir Mädels von der Villa Sunshine einmal losgezogen...

Es hat uns in die Kloof Street gezogen.
Das ist die Straße Kapstadts, in der zahlreiche Restaurants zu spitzenmäßigem Essen oder, erstklassigen südafrikanischen Weinen & genialen Cocktails einladen. 
Gerade tagsüber lohnt sich die Straße, um in kleinen Boutiquen und Geschäften zu bummeln, denn hier gibts soweit alles außer große globale Ketten. 
Man findet hier eigentlich alles, auch, was es im Standard-Supermarkt vielleicht nicht gibt, wie zum Beispiel qualitativ hochwertiges Brot 

Wir waren im Asoka
Allein schon die Innenarchitektur des Restaurants ist ein Besuch wert!
Mitten im Raum ist ein Baumstamm, um den herum eine Sitzbank geht, zu der hin dann Tische und Stühle stehen. Der Baumstamm ist aber nicht künstlich, der Baum geht sozusagen durch die Decke durch, denn schaut man hoch, sieht man die Glasscheibe in der Decke, durch die der Stamm sozusagen durch geht und im Dunkeln haben wir dann auf der anderen Seite der Glasscheibe den Rest des Baumes gesehen, stilvoll beleuchtet. 
Die Speisekarte war eher thailändisch angehaucht; ich hatte eine schön knusprige & zarte Ente.
Als Nachtisch haben wir uns eine Platte mit "von allem etwas" geteilt. Der Schokoladenkuchen hat klar gesiegt 
Ich kann das Restaurant wirklich empfehlen, allerdings muss ich auch zugeben, dass es kostentechnisch günstigere Lokale in Kapstadt gibt.

Jede Speisekarte sah anders aus

27Sept
2014

Endlich... Lion's Head!

Endlich habe ich es auch 'mal auf den Lion's Head geschafft! 

Und das, obwohl ich die Wanderung jeden Tag machen könnte, denn ich musste noch nicht einmal erst irgendwo hin, um zum Beispiel dann von einem Parkplatz oder so aus zu starten.
Auf gut Deutsch: Es ging direkt vor der Haustür los!

Es ging die Frere Road hoch, am Ende dann ein Stückchen "in Richtung rechts" die High Level Road entlang, aber gleich die nächste Straße wieder links hoch, die "Upper Rhine Road" - und nein! Ich bin hier nicht im Rheinland... Am Ende fängt dann auch schon ein schöner Trampelpfad an.

Der Trampelpfad ging den Signal Hill hoch. Das Wetter war kalt, windig und es hat gefisselt, dafür hatten wir eine extrem klare Sicht auf Robben Island und der Blick auf den Regenbogen über Camps Bay hat alles wieder entschuldigt. Aber es war ja auch gerade erst am 21. September offizieller Frühlingsanfang  

  Die Spitze vom Lion's Head schaut auch raus

Nachdem wir also den ersten Hügel bewältigt hatten, ging es den Lion's Head hoch. 
Lion's Head = Löwenkopf 
Eine kurze Erklärung zum Namen: Im 17. Jahrhundert haben bereits die Niederländer diesen Berg Leeuwen Kop genannt. Als dann anfangs des 18. Jahrhunderts die Briten kamen, wurde der Berg in Sugar Loaf (Zuckerhut) umbenannt.
Die unteren Berghänge wurden wohl von den malayischen Einwanderern (die damals von den Niederländern noch ins Land geholt wurden) für Grabstätten genutzt und man kann wohl heute teilweise noch historische Gräber und Schreine "Kramats" im "Fynbos" entdecken. Allerdings muss ich gestehen, habe ich keine gesehen. Vielleicht auch, weil ich das vorher noch nicht wusste  Fynbos wird hier übrigens die Vegetation genannt wegen ihrer einzigartigen Vielfalt. 
Im 19. Jahrhundert war Kapstadt sozusagen im Goldrausch, denn es wurde am Lion's Head Gold-Quarz entdeckt. Sozusagen "Back to Basics", was die Namensgebung angeht, wurde die Löwenkopf Goldminen Gesellschaft gegründet. Allerdings gab es dann doch viel weniger Gold in der Miene als erwartet und somit hatte sich die Sache schnell erledigt. Aber der Name ist geblieben, und so ist der geläufigste Name des Berges wieder "Lion's Head"

Der Weg war allein schon traumhaft. Das Tolle am Lion's Head ist, dass der Wanderweg quasi wie eine Spirale um den Berg geht, man hat also während des Wanderns schon eine wunderschöne 360° Sicht! So sieht man Sea Point / Bantry Bay, die 12 Apostel & Camps Bay, den Tafelberg, das Stadion, Signal Hill, Robben Island und wieder Sea Point. 

Irgendwann muss man dann sportlich werden, um wirklich ganz hoch zu kommen, denn auf einmal steht man vor einer in den Felsen verankerten Leiter, die man hoch muss, um weiter zu kommen. Oder aber man sieht auf einmal vor sich in dem Felsen befestigte "Haken", eher "Steigbügel", an denen man sich dann den Felsen hoch zieht / man dann hochklettern muss. 
Manchmal findet man auch Eisenketten, an denen man sich zur Unterstützung festhalten kann. 
Das macht aber auch gerade noch einmal richtig Spaß 

 

 Die 12 Apostel in Wolken  

Oben gab es dann nicht nur wieder das tolle Gefühl, angekommen zu sein, sondern auch wieder das wohlverdiente Frühstück! 
Allerdings ging es nach vielleicht einer halben Stunde wieder runter, denn dort oben war es ziemlich windig und daher auch echt kalt. 
Zurück sind wir dann ungefähr das letzte Drittel einen Schotterweg gegangen, allerdings war dieser eher in der Farbe dieser Schrift, vielleicht auch eher in dieserjedenfalls ziemlich rot  Der Kontrast zum eher grünen Berg war jedenfalls echt schön, und das sieht auch von der Ferne aus schon schön aus, nicht nur wenn man wirklich daher wandert. 

Der Gipfel des Lion's Head das Der Rucksack schafft es bis ganz oben

Von Kloof Nek aus sind wir dann mit dem Bus zur Waterfront gefahren, denn das Wetter war dann doch noch ganz schön geworden und an der Waterfront kann man einfach auch locker einen ganzen Nachmittag über bummeln usw. 

Im City Grill haben wir uns dann hinterher erst einmal ein mega leckeres Mittagessen gegönnt! Übrigens hört sich City Grill zwar so an, wie der Döner um die Ecke, ist hier aber ein wirklich tolles Steakhouse und gehört mit zu den besten der Stadt  Ich hatte einen super leckeren Guacamole-Burger  und ich muss sagen, so eine gute Avocado Creme hatte ich noch nie gegessen! 

Im Anschluss haben wir dann mal die ganzen Touristenläden abgeklappert. Ich muss sagen, ich habe gemerkt, dass Kapstadt wirklich nicht allzu exotisch ist, denn man hat immer wieder Deutsche Stimmen gehört. Irgendwann war ich fast schon genervt und wollte einfach nur noch in einen anderen Laden  Übrigens sieht man auf zumindest einem Foto auch die ausgeschilderte Running Route. Die ist echt super, bin ich auch schon gelaufen 

 

  Kapstadts Venedig-der Kanal Nette BötchenSchiffswerftTafelberg Wahnsinn, diese ContainerschiffeDie Schwenkbrücke Ein paar Minuten Später schon ein ganz anderes BildLecker Guacamole Burger!Zur Beschäftigung... Falls man keine andere Beschäftigung findet...Und natürlich auch eine Touristenattraktion...

Der Abend war dann ganz gemütlich und ich war froh, als ich die Beine hochlegen konnte 
Jetzt war ich ja schon auf dem Devil's Peak, Tafelberg & Lion's Head und ich muss gestehen, dass mir der Devil's Peak einfach am besten gefallen hat. 
Warum?
Ganz einfach: Wir waren fast die einzigen auf dem Wanderweg, weil die meisten Touristen einfach auf den Tafelberg und Lion's Head wollen. Zwar sieht man auf jedem typischen Bild von Kapstadt auch den Devil's Peak, aber ich denke, er ist einfach nicht ganz so populär, weil die Silhouette des Devil's Peak nicht so einzigartig aussieht wie etwa die des Tafelbergs oder Lion's Heads. 
Dabei ist die Aussicht von dem Devil's Peak so toll! Natürlich ist die 360° Sicht vom Lion's Head auch toll, aber da ist man eben nur knapp 700m hoch. Und man sieht natürlich nicht den Lion' Head vom Lion's Head aus 
Und das war das Tolle am Devil's Peak: Man war auf ca. 1000m Höhe, ungefähr wie der Tafelberg, hatte dadurch einfach eine super schöne Sicht und alles unter einem hat viel kleiner gewirkt, da hat man schon den Unterschied am Lion's Head gemerkt. Und man hat eben auf den Tafelberg und auf den Lion's Head sehen können. Und der Lion's Head war sozusagen unter einem. Also, ich persönlich, fand die Aussicht vom Devil's Peak viel schöner und würde daher jedem empfehlen dort einmal hochzuwandern 

 

23Sept
2014

CAPE TOWN? - CAKE TOWN!

Als ich noch Zuhause war, hat mir schon ein Vögelchen gezwitschert, dass ich unbedingt nach Charly's Bakery muss, wenn ich in Kapstadt bin, denn da soll es wohl die besten Schokomuffins überhaupt geben.

Diesem Tipp bin ich dann heute im wahrsten Sinne des Wortes einmal nachgegangen. 
Nach einem strammen Spaziergang von knapp 5km hatte ich dann das Paradies aller Liebhaber von süßen Gebäcken erreicht. 
Kurz hinter dem District 6 Museum sah ich dann schon den wahrscheinlich eigentlich unfreundlich aussehenden grauen Klotz, wenn dort nicht in großer pinker Schrift so nett "CHARLY'S BAKERY" drauf gestanden hätte und wenn es nicht so cool verziert gewesen wäre. 

Drinnen sah es allerdings noch um Einiges ausgeflippter aus. 
Hier gab es alles was das Herz begehrt: 
Muffins
Cupcakes
Plätzchen
Dominosteine
Brownies
Kuchen
Torten
Und zwar in allen möglichen FARBEund FORME

Das Café an sich war recht klein, drinnen konnten glaube ich nicht mehr als 10 Leute sitzen, draußen vielleicht noch einmal 20. 
Die Decke war komplett aus Stuck und die Lampe war ein Kronleuchter, an dem unter anderem kleine Teetassen hingen.
Eine Wand war noch mit Zeitungsartikeln bestückt, in denen von Charly's Bakery die Rede ist, wegen ihrer ausgefallenen Torten, z.B. für Hochzeiten. 

Ich hatte mich für einen Vanilla-Chocolate-Chip Muffin vor Ort entschieden und dann noch "Vorrat" mit nach Hause genommen, und zwar 2 der berüchtigten Schokomuffins, 2 "Krümelmonster" Muffins & 1 Dominostein. 
Übrigens hatten die Leute am Nachbartisch auch leckere Sachen 

Willkommen Zuhause :-)

 

Der Weg zurück kam mir dann irgendwann die ganze Zeit mit so einem Karton auf der Hand ein bisschen lang vor, aber ich hatte Zeit und das Wetter war ganz schön, also tat der Spaziergang ganz gut 

20Sept
2014

"The Fray" Konzert in der Grand West Arena

Eigentlich könnte man meinen, dass es nicht viel zu erzählen gibt, abgesehen von dem Üblichen Das Konzert war toll! - Klasse Musik! - Super gesungen! - Tolle Stimmung... STIMMUNG?

Ganz ehrlich: Von dem südafrikanischen Publikum war ich wirklich enttäuscht! Ich hätte jetzt ganz klischeehaft die Südafrikaner mit Afrika und Temperament verbunden. Naja. Da hab ich mich wohl getäuscht. Ich glaube da wären wir prüden und ernsten Deutschen 10.000 Mal mehr auf dem Konzert abgegangen  Dass es überhaupt eine Zugabe, vor allem dann noch so eine große, gab, hat mich wirklich überrascht. 

Worauf ich eigentlich hinaus möchte ist aber die Grand West Arena oder auch Grand West Casino Entertainment World genanntdenn die ist echt der Hammer! Hier gibt es nicht nur die Konzerthalle. Nein. Man kann hier auch Minigolfen, Schlittschuhlaufen oder ins Kasino gehen. Alles in einem Komplex, sogar mit angeschlossenem Hotel. WAHNSINN! Das ist mal was für den südafrikanischen Winter um sich bei schlechtem Wetter zu beschäftigen (wenn man zum Beispiel schon in dem 2 Oceans Aquarium an der Waterfront war). Ich hoffe allerdings, dass sich so langsam das schlechte Wetter hier verzogen hat  Quasi ein Indoor-Abenteuerplatz für Groß & Klein  Wer sich vor allem das majestätische Anwesen einmal ansehen möchte, sollte sich mal auf folgender Webpage umsehen:

http://www.suninternational.com/grandwest/Pages/default.aspx

 

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